Probenahmen

Für wissenschaftliche Zwecke besorge ich Zweig-, Blatt- und Nadelproben aus jedem Bereich des Baumes. In der Regel ist bei Nadelbäumen der siebte Quirl, bei Laubbäumen ein Zweig aus der Lichtkrone gefragt. Auch das Anbringen von Meßgeräten, Solarpanelen etc. kann in diesem Umfeld eine Rolle spielen.

Im Bereich der Probenahmen spielt die Verletzungsfreiheit meiner Baumsteigemethode eine besondere Rolle. Häufig werden die selben Bäume mehrmals beprobt, in manchen Fällen kontinuierlich über Jahre hinweg. Eine Besteigung mit Steigeisen würde einen solchen Baum derart verletzen, daß die gewonnenen Daten nicht mehr repräsentativ wären. Auch könnten die vom Metall hinterlassenen Partikel die Analyseergebnisse beeinflussen.

In Nationalparks, die wegen ihrer relativ geringen Beeinträchtigung durch zivilisationsbedingte Einflüsse beliebte Probengebiete sind, ist ein Besteigen mit Eisen teilweise verboten.

Ich bin mit meiner Ausrüstung flexibel genug um damit z.B. einen Tag lang in einem Waldgebiet zu Fuß unterwegs zu sein.

Wird ein Baum mehrfach beprobt so kann ich Vorrichtungen anbringen, die die Wiederbesteigung erheblich vereinfachen.

Referenzen

Im Folgenden eine Auswahl von Projekten, für die ich tätig war oder bin:

Ozonmeßreihe, Fichtenbesteigungen im Bayrischen Wald und Tschechien, 2003, Dr. Manfred Kirchner, GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, München Neuherberg

Waldmonitoring, Level-II-Projekt, verschiedene Stationen in Bayern, Laub- und Nadelbäume, jährlich seit 1998, Hans-Peter Dietrich , SG II, Standort und Umwelt, Bayrische Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (LWF)

Fichten- und Buchenproben, Nationalparks Bayrischer Wald und Berchtesgaden, jährlich seit 1998, Umweltprobenbank des Bundes, Dr. Gerhard Wagner , Dr. Roland Klein , Zentrum für Umweltforschung / Institut für Biogeographie, Universität des Saarlandes

Fichtenproben, Höglwald, 1998, Fraunhofer Institut

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